Die Totalsanierung wird im nächsten Frühling abgeschlossen!

22.12.2025
Die Totalsanierung wird im nächsten Frühling abgeschlossen!

Nach Ostern 2025 haben die Sanierungsarbeiten begonnen und sind weit fortgeschritten, ihr Abschluss ist auf Frühling 2026 geplant.

Nach Ostern 2025 haben die Sanierungsarbeiten begonnen. Viele Arbeiten konnten plangemäss beendet werden, andere laufen noch bis zum nächsten Frühjahr weiter. resp. können erst im nächsten Frühjahr ausgeführt werden.

Zwischenbericht Stand 17. Dez. 2025 

Generell: Die Arbeiten im Hausinneren gehen gut voran, allerdings ergaben sich nun doch Verzögerungen, und zwar wegen der massiven Schäden an der Ostwand im UG (siehe unten). Das Gesuch um Subventionierung an die Denkmalpflege GR wurde am 3. Sept. 2025 durch C. Bulfoni (Bauleitung) eingereicht, es ist in Behandlung. Kostenmässig sind wir insofern auf Kurs, als dass zwar die Reserven aufgebraucht sind, aber keine weiteren Mehrkosten zu erwarten sind.

Da die Wärmepumpe (siehe unten) ohne Bewohnung nicht in Betrieb genommen werden kann, werden über den Winter - wo nötig - Frostwächter installiert, um eine minimale Temperatur im Hausinnern zu gewährleisten. Derzeit ist leider keine Bewohnung möglich, da sich herausgestellt hat, dass die Wasserzuleitung zum Haus defekt ist, und nicht nur die Leitungen im Haus die schlechte Wasserqualität verursacht haben (verunreinigtes, stinkendes Wasser). Die Zuleitung konnte bisher nicht ersetzt werden, da dafür der Zufahrtsweg zur Mühle aufgerissen werden muss. Die entsprechenden Arbeiten sind aber in die Wege geleitet, die Arbeiten werden im nächsten Frühjahr (wohl ab März, je nach Wetter) in Angriff genommen. Die Fertigstellung ist demzufolge im nächsten Frühjahr 2026 geplant.

Fotos der laufenden Arbeiten gibt es hier auf der website!

Im Folgenden wird der derzeitige Stand dargelegt:

1. OG (Wohnteil):

Die Arbeiten sind im Zeitplan und praktisch abgeschlossen. Es fehlen noch einzelne Details, wie einzelne Türgriffe oder Lichtschalter. Die Estrichluke ist fertig isoliert. Auch der Boden auf der Terrasse wurde abgedichtet und die Bodenbretter wurden wieder verlegt. Alle Leitungen wurden entleert, um einer allfälligen Frostgefahr vorzubeugen (nur, wenn es draussen über mehrere Tage Temperaturen von -10 Grad oder tiefer gäbe). Eine Beheizung ist deshalb nicht nötig (Wasserzuleitung siehe oben)

Aus Gründen des Schutzes der Privatsphäre wurden keine weiteren Bilder des Wohnteils mehr auf die Website geladen, wer von den Sponsoren daran interessiert ist, kann sich bei S. Jacomet melden.

UG (Museumsteil), innen:

Vorraum: Die Eingangstüre wurde renoviert und isoliert. Die Bodenheizung wurde velegt, ebenso der Natursteinboden (Fa. Fedi AG). Derzeit laufen die Arbeiten an den santären Installationen sowie Arbeiten an der Isolation.

Im Museumsraum («Müllerstübli») wurden an der Decke die Zugstangen (Befestigung der Ostwand) montiert (Spezialanfertigungen; ausgeführt durch Firma Lampert in Giarsun).  Die Decke wird entsprechend angepasst, sie wird neu verkleidet, so dass die Zugstangen bedeckt sind. Zwecks Befestigung der Zugstangen auf der Mühlenseite wurden gegen die Decke zu 2 alte Holzbalken (Fa. Lingenhag) montiert. In die Ostwand, in welcher der grosse Spalt zutage kam, wurden auch in die Wand Eisenklammern verlegt, um sie weiter zu stabilisieren (die Deckenverstrebungen wurden schon vor einiger Zeit montiert). Derzeit resp. an Januar 2026  läuft der Wiederaufbau der Wände (Isolation mit Flumroc, Montage Täfer, durch Fa. Moll); das Täfer ist fertig renoviert und liegt bereit.  Der Ofen (inkl. Zuluftöffnung) wurde bis auf den Kalkverputz fertiggestellt. 

Boden im Museumsraum : Ein Betonboden als Unterlage ist fertiggestellt. Der ursprüngliche Holzboden wurde von der Firma D. Moll GmbH, Scuol, aufbereitet und wird nach Fertigstellung der Wände wieder verlegt. 

Fazit Museumsteil: leider ergaben sich durch die Schäden an der Bausubstanz und deren Behebung Verzögerungen der Arbeiten um etwa 2 Monate sowie Mehrkosten. Die Fertigstellung wird deshalb erst im Februar 2026 erfolgen. Aus diesem Grund sind auch andere Arbeiten verzögert. 

UG: Terrasse vor dem Museumsteil und Sitzplatz Aussen:

Der Betonboden mitsamt Abdichtung auf dem vorderen Teil der Terrasse ist gemacht (Unterlage für die zu verlegenden Steinplatten; Fa Roman Erni AG). Der Steinplattenbelag wird durch die Fa. Fedi verlegt werden, allerdings erst im nächsten Frühjahr - die Temperaturen im November waren leider dafür zu tief. Das Gefälle so konzipiert, dass alles Wasser in den Ablauf fliessen, dieser wurde installiert.Allerdings hat sich gezeigt, dass eine Querrinne erstellt werden muss, damit alles Wasser in den Ablauf fliesst.

Die Wände des Sitzplatzes innen wurden mit Brettern beplankt (Firma Lingenhag) montiert. Das Dach des Sitzplatzes hat eine neue Schindelabdeckung erhalten, die alte war morsch (Fa. Roman Erni, siehe Fotos, Schindeln von BeLain in Ramosch). Diese Kosten waren im KV enthalten.

Am Ende muss die Wärmepumpe an die Ostfassade montiert werden, diese ist bereits geliefert. Auch dies wird erst im 2026 erfolgen.

Fazit UG (Museumsteil) und Sitzplatz: Die Arbeiten sind wegen der in der Ostwand des «Müllerstübli» festgestellten Risse und der Lösungsfindung für die Befestigung/Stabilisierung dieser Wand etwa 2 Monate im Verzug. Die bisherigen Mehrkosten konnten durch die für "Unvorhergesehenes" vorgesehenen Summen aufgefangen werden.

Keller:

Der Raum ist fertig isoliert und verputzt, die Bestandteile der Wärmepumpe inkl. Boiler sind eingebaut (Fa. A. Mayer). Detailarbeiten Elektrisch fehlen noch, ebenso die Ausgangsleitung (diese steht im Zusammenhang mit der Wärmepumpe, siehe oben).

Der Raum hat in Zukunft genügend Wärme von den Geräten (insbes. Wärmepumpe), so dass es keine Frostschäden geben wird. Ein Frostwächter (elektrisch) ist nur diesen Winter nötig. Die neuen Fenster und die Türe wurden montiert (Firma Moll).  Fazit Keller: es läuft alles wie geplant.

Fassaden-Sanierung:

Die Sanierung ist abgeschlossen. Der Verputz genügt auf alle Fälle den Ansprüchen der Denkmalpflege (Fa. Fedi AG).

Leider tropft von der Brüstung Wasser auf den unteren Teil der Fassade hinunter (diese ist nach Aussen geneigt), dies kann man nicht ändern; das Wasser gelangt auch in die Fensteröffnung des Kellers; damit es da nicht hineinläuft, wird eine Tropfkante ausgeführt (momentan ist das Fenster provisorischabgedeckt ).

Dach (Haus):

Das Leck im Bereich des Kamins wurde saniert (Firma Roman Erni). Die Schindeln wurden dort in jenem Bereich, wo sie morsch sind, erneuert. Auch der First wurde mit Kupfer abgedeckt.

Leider hat sich erwiesen, dass in den nächsten 2-3 Jahren das gesamte Dach saniert werden und neu mit Schindeln gedeckt werden muss.

Gesamtfazit Gebäude: Die Arbeiten liegen teils im Zeitplan, teils gibt es Verzögerungen wegen der schadhaften Ostwand des Museumsteils. Die bisherigen Mehrkosten übersteigen die für Unvorhergesehenes vorgesehene Summe bisher nur sehr geringfügig. Das Gebäude wird allerdings erst ab Frühjahr 2026 wieder bewohnbar sein (siehe oben, unter "Generelles" und unten).

Gebiet am Hang nördlich der Mühle, Wasserzuleitung, Tunnel unter der Strasse und Hangbefestigung: 

Die Sanierung des Wasserlaufs (Bach unter der Strasse) wurde durch die Gemeinde fertig gestellt (Auskleidung der Rinnen durch massive Kunststoffteile).  Das Südende dieser Leitung ist jetzt sichtbar, sie muss noch soweit abgedeckt werden, dass sie denkmalpflegerischen Ansprüchen genügt.

Eine neue Wasserzuleitung zur Mühle kann leider nicht mehr in diesem Jahr ausgeführt werden, da nun Schnee liegt; geplant ist, diese sobald als witterungsbedingt möglich im nächsten Frühjahr 2026 auszuführen. Es ist geplant, die Hangbegfestigung im gleichen Zeitraum zu erstellen. Für letzteres wird durch das Ingenieurbüro Caprez zusammen mit der Bauleitung (CB) im Januar 2026 ein BAB-Gesuch bei der Gemeinde eingereicht werden.

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